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Pressemitteilung

10. April 2010
Dr. Arnold Hückstädt erhält den Fritz-Reuter-Preis 2010

Den Fritz-Reuter-Preis der Carl-Toepfer-Stiftung erhält in diesem Jahr der in Basedow/Seedorf (Mecklenburg) lebende Literaturwissenschaftler Dr. Arnold Hückstädt. Das hat das Kuratorium für den Fritz-Reuter-Preis unter Vorsitz des Rundfunkjournalisten Christoph Ahlers (NDR Kiel)einstimmig beschlossen.
Der Fritz-Reuter-Preis ist mit 10.000 Euro der höchstdotierte niederdeutsche Kulturpreis. Mit dem Preis, der alle zwei Jahre verliehen wird, werden hervorragende Leistungen auf den verschiedenen Gebieten des Niederdeutschen ausgezeichnet.
Im Jahr des 200. Geburtstages Fritz Reuters wird Dr. Arnold Hückstädt mit dem Reuter-Preis vor allem für die mit höchsten wissenschaftlichen Ansprüchen und Maßstäben erarbeitete dreibändige Edition der Briefe des wohl bedeutendsten Dichters Mecklenburgs geehrt: Fritz Reuter - Briefe. Hinstorff Verlag Rostock. Bd. 1: 1827 - 1860 (2009); Bd. 2: 1861-1866 (2009); Bd. 3: 1867 - 1874 (2010).
Diese längst überfällige Edition – die ansonsten verdienstvolle achtbändige Reuter-Werk- Ausgabe von 1964 bietet in dem Briefband von den damals 730 ermittelten Korrespondenzen nur 432 als Abdruck dar - erlebte gewissermaßen eine Initialzündung Ende der 1960er Jahre, als Arnold Hückstädt die Aufsehen erregende Entdeckung von 77 bis dahin unbekannten Briefen Reuters an seinen Verleger Hinstorff gelang. Hückstädts unermüdlich-akribische, sich über knapp drei Jahrzehnte erstreckende Forscher- und Sammlertätigkeit gipfelt nun in der über 2.400 Seiten umfassenden Ausgabe, die 1.030 Briefe mit detailliertem wissenschaftlichem Apparat präsentiert.
Zusammen mit vier weiteren, seit 1991 erschienenen Büchern Arnold Hückstädts zum Werk Reuters und den entsprechenden Umfeldern sowie einer Tarnow-Bildbiographie – diese Monographien schließt der Reuter-Preis 2010 mit ein –, hat der Literaturwissenschaftler, Autor und Herausgeber Hückstädt weitere wesentliche Lücken in der Reuter-Philologie, der Literaturwissenschaft und der Kulturgeschichte sowohl Mecklenburg-Vorpommerns als auch des deutschsprachigen Raumes geschlossen.
Die feierliche Preisverleihung findet am 4. Juni 2010 in Schwerin im Mecklenburgischen Staatstheater statt.

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